Obwohl schlimme Sachen in der Welt passieren, fühlen sich Mini und Miki seit dem Kauf ihrer neuen Küchenplatte bei IKEA okay. Sie stehen auf, trinken Kaffee und arbeiten zuhause oder im Büro. Sie versuchen, mit Partygästen gemeinsame Gesprächsthemen zu finden und, als die, die nicht "von hier" sind, dazuzugehören. Immer wieder werden sie von Gefahren heimgesucht: Miki gerät in eine toxische Beziehung mit einer Babykatze und Mini versucht das gesichtslose Kitzelmonster abzuschütteln, das sie seit ihrer Kindheit verfolgt. Markovićs Geschichten über Banalitäten des Paaralltages, Albträume mi-grantischer Lebenswirklichkeit und die Kunst, den Moment kurz vor der Katastrophe zu erkennen, erhielten 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Am Theater Magdeburg werden sie erstmals in Deutschland inszeniert.
REGIE Alina FluckBÜHNE UND KOSTÜM Mother (Olivia Schrøder von Lüttichau, Camilla Lønbirk)
MUSIK Oskar Smolny
DRAMATURGIE Laura Guhl
MIT Anton Adreew, Laura Fouquet, Luise Hart, Niklas Hummel
Kritiken:
"Dieser Abend ist etwas, das ich so noch nicht gesehen habe. (...) was über allem schwebt und immer mal durchdringt ist, dass diese Minihorror-Komik einer Welt entspringt, in der offenbar etwas nicht stimmt. (...) Ohne da zu viel hineindeuten zu wollen, der auf den ersten Blick komische Horror hat ja Ursachen, dahinter stecken Alpträume, und geschrieben wurde das Buch direkt nach der Corona-Pandemie. Was auch immer es ist, Aufarbeitung oder einfach nur ein Weg-Lachen der Krise – es ist großartig!" Matthias Schmidt, Tagesschau / MDR (Audio)
"Verpackt in humorvolle Bilder (...) sorgen die Szenen für einen kurzweiligen und humorvollen Abend, in dem dennoch einige tiefgründigere Themen angesprochen werden: Es geht auch um Einsamkeit und Fremdsein, um Entfremdung und die große Liebe, um das Mit- und Gegeneinander. All dies flott und kraftvoll erzählt – kurzum: sehenswert." - Martin Rieß, Volksstimme Magdeburg
© Fotos: Katrin Ribbe